Rosenkohl Bah? Sag: Rosenkohl jaaaa!

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Irgendwie gehört Rosenkohl zu dem Gemüse, das ich seit meiner Kindheit als „Bah“ gespeichert hatte…was für ein böser Fehler! All die Jahre ohne dieses leckere Rezept (abgewandelt von Deliciously Ella)…

  • 200 g Rosenkohl
  • 8 kleine Kartoffeln
  • Chilli
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum beträufeln
  • Agavendicksaft (alternativ Honig)
  • 1 Granatapfel
  • nach Belieben: gehacklte Walnüsse

Rosenkohl und Kartoffeln waschen und halbieren. Sollten keine kleinen Kartoffeln vorhanden sein, die größeren einfach in Rosenkohlgröße zurechtschneiden.

Rosenkohl und Kartoffeln auf ein Backpapier (Dauerbackfolie vorhanden?) legen. Mit Salz, Pfeffer, Chili würzen und mit Öl beträufeln. Bei 180° C 30 Minuten lang backen. Falls ihr euch für Walnüsse entschieden habt, diese kurz vor Schluss oben drauf streuen und noch kurz mit in den Ofen.

Solange alles im Ofen ist, Granatapfel entkernen und beiseite stellen. In der Türkei habe ich gelernt, den Granatapfel unter Wasser zu zerpflücken, das erspart einem das Massaker in der Küche 😉

Sobald der Rosenkohl schön braun wird, aus dem Ofen nehmen, mit Agavendicksaft beträufeln und die Granatapfelkerne darüber geben. Alles miteinander vermengen und ab auf den Tisch! Das Gericht schmeckt finde ich warm und kalt.

Guten Appetit!

 

 

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Risotto alla Parmigiana (Parmesanrisotto)

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Da ich das ewig nicht mehr hatte, war es mal wieder Zeit für Risotto mit gaaanz viel Parmesan!

Für 4 Personen:

  • 3 Schalotten
  • 400g Risottoreis
  • 200 ml Weißwein
  • 1l Gemüsebrühe
  • 200g Parmesan

Optional: 200g Cocktailtomaten

Die Schalotten fein hacken und in reichlich Butter/Öl anbraten. Reis hinzugeben und 3 Minuten mitbraten bis alle Reiskörner eingefettet sind. Nun den Reis mit Weißwein ablöschen und alles verkochen lassen.

Gemüsebrühe in einem anderen Topf anrühren. Nun so viel davon zum Reis geben, bis dieser ganz bedeckt ist. Köcheln lassen und die Gemüsebrühe schlückchenweise hinzugeben bis sie leer ist. Nach Belieben: nebenbei Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne schmoren.

Bis der Reis fertig und die Brühe verdampft ist, dauert es etwa 20-25 Minuten. In dieser Zeit den Parmesan reiben. Ich kaufe übrigens nie den geriebenen, der am Stück schmeckt tausendmal besser – und ich weiß, dass keine Ränder oder sonstige Käseabfälle drin sind.

Erst wenn der Reis wirklich gar ist, den Parmesan unterheben und (mit den Tomaten als Topping) direkt servieren!

Guten Appetit!

Glückskekse zu Silvester

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Silvester naht und mit ihm die Gedanken, was dieses Jahr Schönes, Neues, Spannendes, Herausforderndes und auch Trauriges passiert ist.

Um beschwingt und glücklich ins neue Jahr zu starten, habe ich beschlossen, Glückskekse zu backen. Die eingelegten Zettel kann man ebenfalls selbst machen. Entweder sucht man sich fertige PDF mit Sprüchen und druckt diese einfach aus oder man macht sich selbst ein paar Gedanken.

Was auf den Zetteln steht, kommt darauf an, was man mit ihnen bezwecken will. Entweder schreibt man darauf chinesische Weisheiten wie man es in Restaurants gewohnt ist oder man überlegt sich lustige Sprüche. Eine weitere Variante ist, ein Silvester-Spiel daraus zu machen. Hierfür schreibt man Fragen auf die Zettel. Beispiele sind: „Was war das schönste Erlebnis in diesem Jahr?“, „Was wünschst du dir fürs nächste Jahr?“ usw. Jeder macht dann in der Runde seinen Glückskeks auf und beantwortet die Frage.

Zutaten für 16 – 18 Glückskekse

  • Kreis-Schablone Ø 8-9 cm, aus fester Pappe
  • Glas
  • zurechtgeschnittene Spruchzettel
  • 60 g flüssige Butter
  • 60 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiweiß (M)

Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Alle Zutaten zugeben und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig, verrühren. Den Teig eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur quellen lassen.

Wichtig: Vorbereitung ist bei den Glückskeksen alles! Ihr solltet also die ausgeschnittenen Zettel bereitlegen. Außerdem braucht ihr ein Glas, um an ihm die Kerbe in den Keks zu drücken.

Nun wird die Schablone auf ein mit Backpapier belegtes Belch gelegt. Den Teig in die Schablone streichen. Hierbei ist die Dicke des Kartons wichtig, da er die Höhe des Kekses vorgibt. Nicht mehr als zwei bis vier Kekse gleichzeitig backen, sonst werden sie hart, bevor man sie fertig zusammenklappen und füllen kann! Ich habe vier gebacken, man muss sich aber wirklich beeilen.

Bei 200°C  4 Minuten in den Backofen geben. Darauf achten, dass die Kekse nur einen leicht braunen Rand bekommen.

Und jetzt schnell und vorsichtig, da die Kekse heiß sind: je einen Zettel auf einen Keks geben und in der Mitte falten. Anschließend mit einem Handschuh oder einem Stück Kücheenrolle an der offenen Seite greifen und die verschlossene Seite über den Rand eines Glases biegen, um dem Keks seinen mittigen Knick zu verleihen.

Für die nächste Fuhre Kekse habe ich ein neues mit Backpapier belegtes Blech genommen, da der Teig auf dem heißen Backblech verläuft und sich nicht richtig in Form bringen lässt.

Die Schritte wiederholen bis der Teig verbraucht ist.

Gutes Gelingen und ein frohes neues Jahr!

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Hier Vorschläge für die Glückskekszettelchen:

Danke, du hast mich aus dem Keks befreit. Hinweis: Dieser Keks kann Spuren von Glück enthalten.
Ich kann dir nicht helfen, ich bin doch bloß ein Keks. Ein Tag ohne dich, ist wie ein Glückskeks ohne Spruch.
Lass dich nicht in eine Schublade stecken – außer in eine mit Süßigkeiten Du bekommst, was du dir wünschst: noch einen Keks
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Das Glück, welches du suchst, steckt in einem anderen Keks.
Ein Keks kann dir keine Entscheidung abnehmen. Frag mal beim Wein nach. Lies nicht den nächsten Satz

Du Rebell

Wenn du auf ein Zeichen gewartet hast, hier ist eins! Das schönste Geschenk, das du geben kannst, ist deine Zeit.
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für eine große Portion Nachtisch! Hier steht es schwarz auf weiß:

Du bist toll!

Hmm… iss lieber noch einen zweiten Glückskeks. Vergiss die guten Vorsätze, die schlechten sind viel besser
2018 wird dein Jahr! Ein Keks voller Liebe

Weihnachtliche Kuchendeko – Rosmarinzweige und Cranberries

Mein  Apfel-Pastinake-Kuchen mit Zimt-Rosmarin-Creme hat durch den Zimt ja bereits eine weihnachtliche Note.. und der Rosmarin lässt sich wunderbar als Weihnachtsdeko verwenden:

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Hierzu wie im Rezept beschreiben den Rosmarin in den Sirup tunken, mit Zucker bestreuen und trocknen lassen. Für die Weihnachtsvariante werden außerdem Cranberries in den Sirup getunkt und anschließend in eine Schüssel voll Zucker gesteckt. Die Cranberries im Zucker wälzen und trocknen lassen.

Den mit der Creme bestrichenen Kuchen nach Belieben mit Rosmarinzweigen und Cranberries dekorieren.

Heraus kommt ein wunderbarer Weihnachtskuchen 🙂

Guten Appetit!

Zeit für Lebkuchen

IMG_20171218_211758_276Da ich dieses Jahr irgendwie keine Lust auf Plätzchen hatte, wollte ich das ganze Weihnachtsbacken einfach einmal auslassen. Dann habe ich mich allerdings an das Rezept einer ehemaligen Kollegin erinnert… und musste dann doch noch backen während „In der Weihnachtsbäckerei“ aus den Lautsprechern schallte 😉

Für 36 Lebkuchen (Ø 7cm)

  • 140g Butter
  • 300g Zucker
  • 4 Eier
  • 1000g Marzipan
  • 200g Zitronat
  • 200g Orangeeat
  • 400g Nüsse
  • 500g Mehl
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 2 TL Kakao
  • 2 TL Zimt
  • 250 ml Milch
  • wer hat: 1 Msp. Gemahlene Nelken
  • Backoblaten (Ø 7cm)

Butter, Zucker und Eier verquirlen. Marzipan klein hacken und mit Zitronat und Orangeat und Nüsse in die Masse geben. Mehl, Backpulver, Kakao und Zimt ebenfalls dazu geben und vermengen. Milch in die Masse geben.

Backoblaten (mit Abstand zueinander) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und Masse darauf streichen. Das ging am Besten mit einem Messer. Da ich das erste Mal Lebkuchen selbst gebacken habe, war ich mir nicht sicher, wie viel man auf die Oblaten geben darf und habe verschiedene Mengen ausprobiert. Man kann die Masse gut bis zum Rans streichen, sollte allerdings nicht zu viel nehmen. Eher in der Mitte einen Hügel machen und zum Rand hin ausstreichen. Die

Bei 160°Grad kann man zwei Bleche für eine halbe Stunde in den Ofen schieben. Insgesamt habe ich die Oblaten auf vier Bleche verteilt.

Für die Glasur:

  • 600g Schokoglasur Zartbitter
  • Pistazien, Streusel, Mandelblätter,…

Die Glasur im Wasserbad schmelzen. Um eine schöne Glasur zu bekommen, ausgekühlte Lebkuchen kopfüber in die Glasur stürzen und zum Abtropfen zurück auf das Backpapier legen.

Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann die Lebkuchen nach Herzenslust verzieren. Ich habe beispielsweise Pistaziensplitter, Sternchen und Glitzer verwendet.

Wer auf Lebkuchen ohne Schokoglasur steht, lässt diese einfach weg oder überzieht sie mit einer Puderzuckerglasur. Für ein bisschen Schokolade kann man einen Löffel in die Glasur tunken und damit über dem Lebkuchen hin und her schweben. Dann bekommt man feine Schokospuren wie im Foto oben.

Lasst euch was Schönes einfallen und macht die Lebkuchen zu etwas Besonderem! Ich finde, sie eignen sich hervorragend als kleine Weihnachtsgeschenke. Wer freut sich nicht, über eine kleine süße Aufmerksamkeit?

Guten Appetit!

 

 

 

Griesbrei: Regenwetter-Wohlfühl-Essen

_20171001_111335Griesbreiii 🙂 Wer hat ihn nicht schon als Kind geliebt? Ob mit Schokostreuseln, Dosen-Obst oder Zucker und Zimt.

Wenn es einen spontan überkommt, hier ein schnelles Rezept für eine Person.

Zutaten:

  • 250ml Milch
  • 50g Gries, fein
  • 20g Zucker

Gries und Zucker vermischen. Milch in einer Topf geben. Grues-Zucker-Mischung mit eunem Schneebesen einrühren und aufkochen bis es die richtige Konaustenz erreucht. Dabei umrühren nicht vergessen.

 

In eine Schale füllen und mit der gewünschten Zutaten bestreuen, übergießen oder was auch immer 🙂

 

Guten Appetit!

Bananaaaaa – Bananenbrot

_20171018_153549Jedes Mal, wenn ich diesen Kuchen backe, singe ich innerlich ein Kinderlied: „Theo, mach mir ein Bananenbrot“. Ich entschuldige mich jetzt schon für den Ohrwurm, falls einige das Lied kennen.

Wer Bananen wie ich eher grünlich am liebsten hat, fragt sich vielleicht manchmal, was er mit den bereits reifen Bananen machen soll. Die Antwort ist einfach: Bananenbrot backen. Der Kuchen ist saftig, lecker und hält sich einige Tage. Und das Beste, die Zubereitung geht mega schnell. Einzig im Ofen braucht er ein bisschen länger.

Zutaten:

  • 150 g Margarine
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 reife Bananen
  • 125 ml Milch
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 Walnüsse
  • 250 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Schokotropfen

Margarine, Zucker und Eier mit einem Handrührgerät verrühren. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit einem Pürierstab pürieren. Milch, Zimt, Salz und Vanillezucker dazu geben. Walnüsse grob hacken und ebenfalls dazu geben. Mehl, Backpulver und Schokotropfen mit in den Teig geben.

Kastenform fetten und (nach Belieben) mit Semmelbröseln ausstreuen. Teig hineingeben und bei 175°C etwa 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Wer noch mehr Schokolade möchte, kann eine Schokoglasur darüber gießen und mit Walnüssen oder Bananenchips dekorieren.

Guten Appetit!