Versunkener Erdbeerkuchen

Sonne, ein Erdbeerfeld und danach ein leckerer Kuchen – ein perfekter Sonntag

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Nachdem wir die Erdbeeren kiloweise vom Feld getragen haben, stand natürlich die Frage im Raum, was wir daraus machen. Natürlich wollten wir backen. Standard wäre jetzt Biskuitteig, Pudding, Gelierzucker und frische Erdbeeren – als Kuchen oder mit Sahne als Biskuitrolle. Aber meine Schwester und ich wollten mal etwas anderes versuchen: Einen Kuchen, bei dem die Erdbeeren direkt mitgebacken werden. Im Kopf hatte ich direkt das Apfelkuchenrezept meiner Kindheit, mit eingesunkenen Äpfeln. Wieso das Ganze nicht mal mit Erdbeeren versuchen?

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 200g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 200g Mehl
  • ½ Packung Backpulver
  • 80g Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 25g gemahlene Mandeln
  • 25g Mandelsplitter oder Mandelblättchen
  • 50g Zucker
  • Ggf.: Semmelbrösel für die Form
  • Dazu passt zum Beispiel Sahne oder Puderzucker, er schmeckt aber auch pur 😊

Ø26cm Springform

Erdbeeren waschen, Stil entfernen und halbieren (große Erdbeeren vierteln).
Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier verquirlen. Mehl, Backpulver, Speisestärke und eine Prise Salz vermischen. Anschließend Mehlgemisch und gemahlene Mandeln mit in die Schüssel geben und zu einem Teig rühren. Springform fetten und mit Semmelbröseln bestreuen. Teig in die Form geben.
Nun die geschnittenen Erdbeeren bis auf ein paar Stücke auf den Teig geben und leicht hinein drücken.
Bei 160° C für 20 Minuten backen. Währenddessen Mandelblättchen/-splitter mit dem übrigen Zucker mischen. Anschließend die restlichen Erdbeeren auf den Teig geben und mit dem Mandel-Zucker-Gemisch bestreuen. Für weitere 20-30 Minuten in den Ofen (Stäbchenprobe nicht vergessen). Kuchen auskühlen lassen und genießen.

Die Erdbeeren werden durch das Mitbacken sehr weich und schmecken natürlich anders als die frischen Erdbeeren auf einem Biskuitteig. Dennoch fanden wir den Kuchen sehr lecker.

Guten Appetit!

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Vegetarische Lasagne mit Lupinenschrot

Lasagne, ich liebe Lasagne!

Und auch als Vegetarier schmeckt sie himmlisch, es muss nicht unbedingt Hackfleisch rein. Normalerweise mache ich sie stattdessen mit Soja-Schnetzel. Diesmal habe ich etwas für mich völlig Neues ausprobiert: Lupinenschrot. Googelt mal Lupinen, das sind richtig hübsche Blumen 😊

Zutaten:

  • 150 g Lupinenschrot
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 700 ml passierte Tomaten
  • 250 g gehackte Tomaten
  • Lasagneplatten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Oregano und Majoran
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Butter
  • 250 ml Milch
  • Käse, gerieben

Lupinenschrot nach Packungsansweisung kochen. In meinem Fall musste ich die 150g Lupinenschrot mit 250ml Brühe aufkochen. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch hacken und mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Lupinenschrot dazu geben und wie normales Hack/Sojahack anbraten. Mit den Tomaten ablöschen und weiterkochen. Mit Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Oregano und Majoran abschmecken.

Die Auflafform einfetten. Die Masse hinein geben bis der Boden voll ist. Eine Schicht Lasagneplatten darauf und wieder Tomatenmasse darauf verteilen. Immer weiter verfahren bis die Auflaufform voll/die Masse leer ist. Die oberste Schicht sollte die Tomatenmasse sein.

Butter und Mehl in einen Topf geben und anschwitzen. Mit Milch ablöschen und dabee immer kräftig mit dem Schneebesen verrühren, damit keine Klümpchen entstehen.

Die fertige Bechamelsoße auf die Tomatenmasse geben und den geriebenen Käse darüber verteilen.

Die Auflaufform für 45 Minuten bei 175° C in den Ofen geben.

Dazu passt ein bunter Salat.

Mein Fazit mit Lupinenschrot: es wird nicht wie Sojahack weich, sondern behält eine festere Konsistenz. Es hat geschmeckt, als hätte man gehackte Nüsse statt Sojahack verwendet. Lecker, aber durch Geschmack und Konsistenz kein Fleischersatz, sondern eine Alternative 😊

Dunkelbier-Schokokuchen mit Erdnussbuttercreme

LRG_DSC02612.JPGDieses Jahr liegen Mutter- und Vatertag mal in einer Woche – für mich hieß das: einen Kuchen für beide backen 🙂 Heraus kam dieser Elternkuchen!

Man braucht für eine Ø24 cm Springform:

  • 225 g weiche Butter
  • 350g Zucker
  • 4 Eier
  • 75 g Kakao
  • 300 ml Dunkelbier
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz

Außerdem:

  • 4 TL Erdnussbutter
  • 150 g Puderzucker
  • 120 g weiche Butter

Zur Deko: geröstete, gesalzene Erdnüsse und Puderzucker

Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. In einem Messbecher das Bier abmessen und mit einem Schneebesen das Kakopulver einrühren. Eine sämige Masse entsteht. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und die Hälfte in die Buttermasse geben. Die Bier-Kakao-Masse hinzufügen und gut vermischen. Das restliche Mehl dazu und solange vermengen bis eine gleichmäßige Farbe entsteht.

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Die Springform fetten und mit Semmelbrösel einstäuben. Den Teig in die Form geben und bei 170° C für 60 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen und ggf. ein paar Minuten länger drin lassen.

In der Form abkühlen lassen und Springform entfernen. Währenddessen die weiche Butter mit Puderzucker und Erdnussbutter verrühren.

Den abgekühlten Kuchen in zwei Böden teilen. Den unteren Boden mit der Erdnussbuttercreme bestreichen und den zweiten Boden darauf legen. Mit gerösteten Erdnüssen und Puderzucker dekorieren.

Guten Appetit!

Das Rezept stammt leicht abgewandelt aus „Torten deluxe“, erschienen im Lifestyle Busse Seewald Verlag.

Frischkäseaufstrich mit getrockneten Tomaten und Feigen

Ein Dipp, der zum Frühstück, aber auch zum Grillen super lecker schmeckt – und dazu auch noch mega schnell und einfach geht!

Zutaten:

  • 175 g Bio-Frischkäse Natur
  • 8 getrocknete Tomaten mit Kräutern
  • 4 getrocknete Feigen

Am liebsten verwende ich die getrockneten Tomaten, die man in der Tüte kaufen kann, also nicht die, die im Glas in massenhaft Öl schwimmen oder die, die komplett getrocknet sind und erst aufgeweicht werden müssen. Die getrockneten Tomaten in der Tüte gibt es z.B. bei Penny, mit Meersalz, Kräutern oder Chili.

Getrocknete Tomaten und getrocknete Datteln in einen Schredder geben und klein hacken. Alternativ mit Hand hacken. Sobald die Tomaten und Datteln klein gehackt sind, mit dem Frischkäse vermengen – Fertig!

 

Guten Appetit!

 

Spargelzeit! Spaghetti mit grünem Spargel und Räucherlachs

Endlich ist Spargelzeit! Ich persönlich favorisiere den grünen Spargel und habe gestern welchen gekauft ohne mir zu überlegen, was ich damit genau anstellen werde. Vom Frühstück war noch etwas Räucherlachs übrig – klang für mich nach einer guten Kombination und wars auch 🙂

Man benötigt für zwei Personen:

  • ein Bund grüner Spargel
  • Räucherlachs (am besten mehr als die zwei Scheiben wie ich sie noch hatte – wenn vorhanden)
  • eine Hand voll Pinienkerne
  • 200 g Spaghetti
  • 175 g Frischkäse
  • 10 Cocktailtomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan nach Belieben

Den Spargel vorbereiten: holzige Enden und Blättchen mit dem Messer entfernen. Spargelstangen in Stücke schneiden, die schönen Enden beiseite legen. Stücke mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Pinienkerne dazu geben und goldbraun anbraten. Tomaten halbieren und ebenfalls in die Pfanne geben. Zuletzt die schönen Spargelenden in die Pfanne geben. Währenddessen Nudeln kochen.

Vor dem Abgießen der Nudeln etwas Nudelnwasser zusammen mit dem Frischkäse in die Pfanne geben. Alles miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Nudeln abgießen und dazu geben. Mit etwas Parmesan bestreuen und servieren.

Guten Appetit!

 

Frühlingszeit ist Bärlauchzeit

LRG_DSC02504.JPGEndlich wieder Bärlauchzeit! Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn! Für mich ist er definitiv einer der Frühlings-Highlights und es gibt so viele tolle Rezepte. Hier ist eins davon:

Bärlauch-Kaspressknödel

  • 250 g Knödelbrot
  • 3 Eier
  • 150 ml Milch
  • 1 Bund Bärlauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 250  g Käse, gerieben

Für eine weitere Variante:

  • 6 getrocknete Tomaten
  • 60 g Walnüsse

Das Knödelbrot mit Milch und Eiern begießen und etwas aufweichen lassen. Währenddessen Bärlauch, Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Bärlauch beiseite stellen, die anderen beiden Zutaten in der Pfanne nabraten. Käse reiben. Alle Zutaten zum Knödelbrot geben und kräftig mit den Händen verkneten. Testen, ob sich Taler formen lassen. Ansonsten noch ein bisschen Mehl dazu geben.

Für die weitere Variante der Bärlauch-Kaspressknödel einfach noch 6 getrocknete Tomaten und 60 g Walnüsse fein hacken  und dazugeben.

Etwas Öl in die Pfanne geben und die handtellergroßen Taler von beiden Seiten anbraten. Mit einem bunten Salat servieren.

Guten Appetit!

Radicchio-Risotto

Für 4 Personen:

  • 3 Schalotten
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 400g Risottoreis
  • 150 g Radicchio
  • 200 ml Weißwein
  • 1l Gemüsebrühe
  • 100g Parmesan

Die Schalotten und den Knoblauch fein hacken und in reichlich Butter/Öl anbraten. Reis hinzugeben und 3 Minuten mitbraten bis alle Reiskörner eingefettet sind. Radicchio in feine Streifen schneiden und dazu geben. Nun den Reis mit Weißwein ablöschen und alles verkochen lassen.

Gemüsebrühe in einem anderen Topf anrühren. Nun so viel davon zum Reis geben, bis dieser ganz bedeckt ist. Köcheln lassen und die Gemüsebrühe schlückchenweise hinzugeben bis sie leer ist.

Bis der Reis fertig und die Brühe verdampft ist, dauert es etwa 20-25 Minuten. Erst wenn der Reis wirklich gar ist, den Parmesan unterheben und direkt servieren!

Guten Appetit!