Frühlingszeit ist Bärlauchzeit

LRG_DSC02504.JPGEndlich wieder Bärlauchzeit! Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn! Für mich ist er definitiv einer der Frühlings-Highlights und es gibt so viele tolle Rezepte. Hier ist eins davon:

Bärlauch-Kaspressknödel

  • 250 g Knödelbrot
  • 3 Eier
  • 150 ml Milch
  • 1 Bund Bärlauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 250  g Käse, gerieben

Für eine weitere Variante:

  • 6 getrocknete Tomaten
  • 60 g Walnüsse

Das Knödelbrot mit Milch und Eiern begießen und etwas aufweichen lassen. Währenddessen Bärlauch, Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Bärlauch beiseite stellen, die anderen beiden Zutaten in der Pfanne nabraten. Käse reiben. Alle Zutaten zum Knödelbrot geben und kräftig mit den Händen verkneten. Testen, ob sich Taler formen lassen. Ansonsten noch ein bisschen Mehl dazu geben.

Für die weitere Variante der Bärlauch-Kaspressknödel einfach noch 6 getrocknete Tomaten und 60 g Walnüsse fein hacken  und dazugeben.

Etwas Öl in die Pfanne geben und die handtellergroßen Taler von beiden Seiten anbraten. Mit einem bunten Salat servieren.

Guten Appetit!

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Radicchio-Risotto

Für 4 Personen:

  • 3 Schalotten
  • 400g Risottoreis
  • 150 g Radicchio
  • 200 ml Weißwein
  • 1l Gemüsebrühe
  • 200g Parmesan

Die Schalotten fein hacken und in reichlich Butter/Öl anbraten. Reis hinzugeben und 3 Minuten mitbraten bis alle Reiskörner eingefettet sind. Radicchio in feine Streifen schneiden und dazu geben. Nun den Reis mit Weißwein ablöschen und alles verkochen lassen.

Gemüsebrühe in einem anderen Topf anrühren. Nun so viel davon zum Reis geben, bis dieser ganz bedeckt ist. Köcheln lassen und die Gemüsebrühe schlückchenweise hinzugeben bis sie leer ist.

Bis der Reis fertig und die Brühe verdampft ist, dauert es etwa 20-25 Minuten. Erst wenn der Reis wirklich gar ist, den Parmesan unterheben und direkt servieren!

Guten Appetit!

Osterhase aus Rüblikuchen (glutenfrei)

Über die Osterfeiertage hatte ich endlich mal wieder Zeit, mich in der Küche kreativ auszuleben 🙂 Entstanden ist dieser süße Mümmelmann, der ordentlich Karotten gefuttert hat 😉

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Zutaten:

  • 300 g Karotten, geraspelt
  • 1 Biozitrone, Abrieb und Saft
  • 5 Eier
  • 150 g Zucker
  • 300g Mandeln, gemahlen
  • 1 Prise Salz

Topping:

  • 250g Biofrischkäse
  • Puderzucker
  • Mandeln
  • zwei getrocknete Cranberries (Augen)

Karotten schälen und fein raspeln. Zitrone waschen, Schale abraspeln, danach auspressen.

Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Zucker und Zitronenschale cremig rühren. Karotten, Manden und Salz verrühren und zur Eigelbmasse hinzufügen. Mit einem Schuss Zitronensaft würzen und den Eischnee unterheben. Den Teig in eine gefettete (und mit Semmelbrösel bestreuten) Springform (Ø26 cm) geben und bei 175° etwa 45 Minuten backen.

Nach dem Backen auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Frischkäse mit etwas Puderzucker und einem Schluck Zitronensaft vermengen.

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Kuchenhälften aneinander und Ohren mit einem Messer herausarbeiten

Anschließend aus der Form nehmen und halbieren. Die beiden Halbkreise aufstellen, auf einer Seite mit Frischkäse bestreichen und damit aneinander kleben. Nun mit einem scharfen Messer einen Schnitt setzen. Wichtig: nicht komplett abschneiden sonst fallen die Hasenohren ab 😉 Die beiden entstandenen Ohren auseinander biegen. Mit Schaschlikspießen fixieren: hierfür oben ins Ohr und quer durch den Hasenkopf stechen (die Spieße überkreuzen sich innerhalb des Kuchens).

Nun den gesamten Kuchen mit der Frischkäsecreme bestreichen und zum Abschluss mit gemahlenen Mandeln bestreuen. Zwei getrocknete Cranberries als Augen anbringen. Kühl stellen und kurz vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank holen.

Guten Appetit!

PS: Glutenfreier Kuchen 🙂

Asianudeln mit Zuckerschoten, Ingwer und Cashew

Ein sehr schnelles und leckeres Rezept, das sich deshalb gut für ein Abendessen während der Woche eignet.

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Zutaten für 2 Personen:

  • 125 g Mi Nudeln
  • 125 g Zuckerschoten
  • 2 Karotten
  • 25 g Cashewkerne
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (ca. 1 cm)
  • 1 EL Öl
  • 100 g Mungobohnensprossen
  • Optional 1 TL Sambal oelek
  • 2-3 EL Sojasauce
  • Salz
  • Pfeffer

Die Nudeln nach Packungsanweisung gar kochen. Währenddessen die Zwiebeln, den geschälten Ingwer und die Cashewkerne fein hacken. Alles in etwas Öl im Wok anbraten. Karotten in feine Scheiben schneiden, Zuckerschoten vierteln und dazu geben.

Die Sprossen abgießen (ein paar für die Deko zurückhalten) und mit den gekochten Nudeln in den Wok geben. Ein paar Minuten mit anbraten und mit Sojasoße, Salz  Pfeffer und nach Belieben Sambal Olek würzen.

Guten Appetit!

Rosenkohl Bah? Sag: Rosenkohl jaaaa!

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Irgendwie gehört Rosenkohl zu dem Gemüse, das ich seit meiner Kindheit als „Bah“ gespeichert hatte…was für ein böser Fehler! All die Jahre ohne dieses leckere Rezept (abgewandelt von Deliciously Ella)…

  • 200 g Rosenkohl
  • 8 kleine Kartoffeln
  • Chilli
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum beträufeln
  • Agavendicksaft (alternativ Honig)
  • 1 Granatapfel
  • nach Belieben: gehacklte Walnüsse

Rosenkohl und Kartoffeln waschen und halbieren. Sollten keine kleinen Kartoffeln vorhanden sein, die größeren einfach in Rosenkohlgröße zurechtschneiden.

Rosenkohl und Kartoffeln auf ein Backpapier (Dauerbackfolie vorhanden?) legen. Mit Salz, Pfeffer, Chili würzen und mit Öl beträufeln. Bei 180° C 30 Minuten lang backen. Falls ihr euch für Walnüsse entschieden habt, diese kurz vor Schluss oben drauf streuen und noch kurz mit in den Ofen.

Solange alles im Ofen ist, Granatapfel entkernen und beiseite stellen. In der Türkei habe ich gelernt, den Granatapfel unter Wasser zu zerpflücken, das erspart einem das Massaker in der Küche 😉

Sobald der Rosenkohl schön braun wird, aus dem Ofen nehmen, mit Agavendicksaft beträufeln und die Granatapfelkerne darüber geben. Alles miteinander vermengen und ab auf den Tisch! Das Gericht schmeckt finde ich warm und kalt.

Guten Appetit!

 

 

Risotto alla Parmigiana (Parmesanrisotto)

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Da ich das ewig nicht mehr hatte, war es mal wieder Zeit für Risotto mit gaaanz viel Parmesan!

Für 4 Personen:

  • 3 Schalotten
  • 400g Risottoreis
  • 200 ml Weißwein
  • 1l Gemüsebrühe
  • 200g Parmesan

Optional: 200g Cocktailtomaten

Die Schalotten fein hacken und in reichlich Butter/Öl anbraten. Reis hinzugeben und 3 Minuten mitbraten bis alle Reiskörner eingefettet sind. Nun den Reis mit Weißwein ablöschen und alles verkochen lassen.

Gemüsebrühe in einem anderen Topf anrühren. Nun so viel davon zum Reis geben, bis dieser ganz bedeckt ist. Köcheln lassen und die Gemüsebrühe schlückchenweise hinzugeben bis sie leer ist. Nach Belieben: nebenbei Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne schmoren.

Bis der Reis fertig und die Brühe verdampft ist, dauert es etwa 20-25 Minuten. In dieser Zeit den Parmesan reiben. Ich kaufe übrigens nie den geriebenen, der am Stück schmeckt tausendmal besser – und ich weiß, dass keine Ränder oder sonstige Käseabfälle drin sind.

Erst wenn der Reis wirklich gar ist, den Parmesan unterheben und (mit den Tomaten als Topping) direkt servieren!

Guten Appetit!

Glückskekse zu Silvester

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Silvester naht und mit ihm die Gedanken, was dieses Jahr Schönes, Neues, Spannendes, Herausforderndes und auch Trauriges passiert ist.

Um beschwingt und glücklich ins neue Jahr zu starten, habe ich beschlossen, Glückskekse zu backen. Die eingelegten Zettel kann man ebenfalls selbst machen. Entweder sucht man sich fertige PDF mit Sprüchen und druckt diese einfach aus oder man macht sich selbst ein paar Gedanken.

Was auf den Zetteln steht, kommt darauf an, was man mit ihnen bezwecken will. Entweder schreibt man darauf chinesische Weisheiten wie man es in Restaurants gewohnt ist oder man überlegt sich lustige Sprüche. Eine weitere Variante ist, ein Silvester-Spiel daraus zu machen. Hierfür schreibt man Fragen auf die Zettel. Beispiele sind: „Was war das schönste Erlebnis in diesem Jahr?“, „Was wünschst du dir fürs nächste Jahr?“ usw. Jeder macht dann in der Runde seinen Glückskeks auf und beantwortet die Frage.

Zutaten für 16 – 18 Glückskekse

  • Kreis-Schablone Ø 8-9 cm, aus fester Pappe
  • Glas
  • zurechtgeschnittene Spruchzettel
  • 60 g flüssige Butter
  • 60 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiweiß (M)

Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Alle Zutaten zugeben und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig, verrühren. Den Teig eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur quellen lassen.

Wichtig: Vorbereitung ist bei den Glückskeksen alles! Ihr solltet also die ausgeschnittenen Zettel bereitlegen. Außerdem braucht ihr ein Glas, um an ihm die Kerbe in den Keks zu drücken.

Nun wird die Schablone auf ein mit Backpapier belegtes Belch gelegt. Den Teig in die Schablone streichen. Hierbei ist die Dicke des Kartons wichtig, da er die Höhe des Kekses vorgibt. Nicht mehr als zwei bis vier Kekse gleichzeitig backen, sonst werden sie hart, bevor man sie fertig zusammenklappen und füllen kann! Ich habe vier gebacken, man muss sich aber wirklich beeilen.

Bei 200°C  4 Minuten in den Backofen geben. Darauf achten, dass die Kekse nur einen leicht braunen Rand bekommen.

Und jetzt schnell und vorsichtig, da die Kekse heiß sind: je einen Zettel auf einen Keks geben und in der Mitte falten. Anschließend mit einem Handschuh oder einem Stück Kücheenrolle an der offenen Seite greifen und die verschlossene Seite über den Rand eines Glases biegen, um dem Keks seinen mittigen Knick zu verleihen.

Für die nächste Fuhre Kekse habe ich ein neues mit Backpapier belegtes Blech genommen, da der Teig auf dem heißen Backblech verläuft und sich nicht richtig in Form bringen lässt.

Die Schritte wiederholen bis der Teig verbraucht ist.

Gutes Gelingen und ein frohes neues Jahr!

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Hier Vorschläge für die Glückskekszettelchen:

Danke, du hast mich aus dem Keks befreit. Hinweis: Dieser Keks kann Spuren von Glück enthalten.
Ich kann dir nicht helfen, ich bin doch bloß ein Keks. Ein Tag ohne dich, ist wie ein Glückskeks ohne Spruch.
Lass dich nicht in eine Schublade stecken – außer in eine mit Süßigkeiten Du bekommst, was du dir wünschst: noch einen Keks
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Das Glück, welches du suchst, steckt in einem anderen Keks.
Ein Keks kann dir keine Entscheidung abnehmen. Frag mal beim Wein nach. Lies nicht den nächsten Satz

Du Rebell

Wenn du auf ein Zeichen gewartet hast, hier ist eins! Das schönste Geschenk, das du geben kannst, ist deine Zeit.
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für eine große Portion Nachtisch! Hier steht es schwarz auf weiß:

Du bist toll!

Hmm… iss lieber noch einen zweiten Glückskeks. Vergiss die guten Vorsätze, die schlechten sind viel besser
2018 wird dein Jahr! Ein Keks voller Liebe