Steirischer Apfelkuchen (Blechkuchen)

DSC_5987

Boden:

  • 450 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 150 g Butter
  • 110 g Zucker
  • Prise Salz

Belag:

  • 1 ½ kg Äpfel
  • 1 Bio-Zitrone (Saft und Schale)
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 100 g gehackte oder gemahlene Haselnüsse
  • Optional: 100g Rosinen

Optional: Aprikosenmarmelade zum Bestreichen

Teig herstellen, indem alles vermengt wird und zum Kühlen in den Kühlschrank räumen,

In der Zwischenzeit Äpfel raspeln und mit den anderen Zutaten mischen.

¾ des Teiges auf einem gefetteten und mit Semmelbröseln bestreuten Backblech ausbreiten. Der Teig wird meist recht klebrig. Mir hilft es, wenn ich ihn mit angefeuchteten Händen verteile.

Apfelmasse darauf verteilen und mit dem Teigrest dekorieren. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Zum Muttertag habe ich aus dem Teigrest ein Herz geflochten. Man kann aber auch ein Gitter auf die Apfelmasse legen, Herzen ausstechen,…

Bei 175° C für etwa 30 Minuten in den Ofen geben.

Wer möchte, kann auch den noch warmen Kuchen mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

dsc_5984.jpg

Advertisements

Blaubeer-Käsekuchen mit Baiser

Am Sonntag ist Muttertag, da bekommt meine Mama natürlich wieder einen Kuchen 🙂

Außerdem können es sich die Mutter-Tochter-Gespanne abends zusammen vor dem Fernseher bequem machen. Um 20:15 Uhr zeigt das ZDF eine neue Folge Herzkino: INGA LINDSTRÖM – KOCHBUCH DER LIEBE. Passenderweise geht es darin um eine junge Foodbloggerin in Schweden. Wart ihr schon mal in Schweden? Unglaublich schön!

Ich freue mich schon sehr auf den Film. Schweden und Backen –  eine tolle Kombi! Die Landschaft, der schwedische Sonnenschein und die Vorfreude auf den Film haben mir letztes Wochenende trotz Regen total Lust auf einen sommerlichen Obstkuchen gemacht. So richtig Sommer ist es zwar noch nicht, aber so langsam kann man überall schon Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren kaufen. Die schmecken zwar auch pur sehr lecker, aber machen sich auch in Kuchen sehr gut 🙂

Deshalb mussten sie direkt eingepackt und verarbeitet werden. Und voilà: Käsekuchen mit frischen Blaubeeren!

Mürbteig:

  • 250 g Mehl
  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1/2 Packung Backpulver

Füllung:

  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 125g Zucker
  • 500g Quark (40%)
  • 2 Eigelb (Eiweß wird für Baiser gebraucht)
  • 375 ml Milch oder Heidelbeersaft (wenn Heidelbeeren aus dem Glas benutzt werden)
  • 50g Heidelbeeren (frisch oder Glas)

Baiser:

  • 2 Eiweß
  • 75g Zucker

Springform: Ø 26cm

Backofen: 200° C

Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander verkneten und den Teig in den Kühlschrank stellen.

Zucker, Vanillepuddingpulver, Eigelb, Milch und Quark miteinander verrühren. Heidelbeeren dazu geben.

1/2 Teig in gefettete Springdorm (Ø 26cm) drücken. Andere Hälfte für den Rand nutzen, der sehr hoh werden muss, da die Füllung sehr flüssig ist.

Füllung in die Form gießen und bei 200° circa 50 Minuten backen.

Eiweß mit Zucker verquirlen. Nach 50 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen, den Baiser darauf streichen und weitere 10 Minuten backen.

Ein bisschen auskühlen lassen, aus der Form nehmen und (das mag ich am liebsten) noch warm servieren.

Genießt den Kuchen – am besten Sonntag Abend vor dem Fernseher 😉

Mehr Kaspressknödel braucht die Welt!

Da ich viele Jahre an der Grenze zu Österreich gewohnt habe, kenne ich Kaspressknödel schon ewig. Erst letztens habe ich in einem Gespräch erfahren, dass sehr viele Menschen in Bayern Kaspressknödel überhaupt nicht kennen. Das muss geändert werden (nicht nur in Bayern)! Zumal sie mega lecker und recht einfach gemacht sind.

  • Für 4 Portionen:
    250 g Knödelbrot
    125 g Milch
    1 Zwiebel
    250 g Bergkäse und/oder Emmentaler
    4 Eier
    1 Bund Schnittlauch
    1 Bund Petersilie
    1 Prise Salz

Knödelbrot in der Milch aufweichen. In der Zwischenzeit die Zwiebel kleingehackt in einer Pfanne anbraten. Den Käse reiben, die Kräuter fein hacken. Alle Zutaten (Zwiebel, Eier, Käse, Kräuter, Salz) mit dem aufgeweichten Knödelbrot vermengen. Je nach Konsistenz noch ein bisschen Mehl dazu geben. Die Masse sieht aus, als bestünde sie hauptsächlich aus Käse. Stimmt ja auch und soll so 😉

Mit den Händen Taler (ähnlich einer Frikadelle) formen und mit etwas Fett in die Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun braten. Fertig!

Ich esse Kaspressknödel sehr gerne zu buntem Salat mit Senfdressing. Andere geben sie in klare Brühe (wie Maultaschen), wieder andere essen Sauerkraut dazu.

Guten Appetit!

Apfel-Pastinake-Kuchen mit Zimt-Rosmarin-Creme

Es ist mal wieder an der Zeit, einen Blogeintrag zu schreiben 🙂 Irgendwie habe ich das die letzten Monate sehr vernachlässigt, obwohl ich sehr viel gebacken habe. Es steht nämlich wieder eine Hochzeit an und dafür will geübt werden, denn: ich backe wieder die Hochzeitstorte.

Da der letzte Kuchen, den meine Kollegen vorkosten durften, so gut ankam und ich mehrfach nach dem Rezept gefragt wurde, dachte ich mir, ist es an der Zeit mal wieder den Blog zu aktivieren.

Hier also das Rezept für Apfel-Pastinake-Kuchen mit Zimt-Rosmarin-Creme

Für zwei Springformen Ø 24 cm:

  • 480 g weiche Butter
  • 240 g heller Zucker
  • 240 g brauner Zucker
  • 6 Eier
  • 480 g Mehl
  • 3 TL Natron
  • 1,5 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Pastinake
  • 300 g Äpfel (z.B. Jonagold)
  • 1 EL frischer, gehackter Rosmarin (alternativ gerebelter)

Für den Sirup:

  • 60 g Zucker
  • 2 kleine Rosmarinzweige

 

Für die Zimt-Buttercreme

  • 185 g weiche Butter
  • 300 g Puderzucker
  • 3 TL Zimt
  • 75 ml Konditorsahne (z. B. Milchmädchen)

 

Außerdem: weitere Rosmarinzweige für die Deko

Die Springformen einfetten. Pastinaken und Äpfel schälen und grob reiben. Butter, Eier und Zucker miteinander ein paar Minuten schaumig schlagen. Mehl, Natron, Zimt und Salz mischen und unter die Buttermasse rühren. Geriebene Äpfe und Pastinaken zusammen mit dem Rosmarin unterheben.

Den Teig auf die Springformen verteilen und in den Ofen schieben. Bei 170° C etwa 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe testen, ob beide Kuchen fertig sind. Bei mir war ein Kuchen schneller fertig als der andere. Den fertigen habe ich aus dem Ofen genommen. Der andere wurde 10 Minuten weiter gebacken. Mit der Stäbchenprobe testen, ob beide Kuchen fertig sind. Die Kuchen auskühlen lassen, auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Während der Kuchen auskühlt 120 Wasser mit dem Zucker vermischen und Rosmarin mit in den Topf geben. Unter Rühren köcheln lassen bis sich der Zucker gelöst hat. Nach dem Auskühlen den Rosmarin entfernen.

Für die Butterbreme die Butter cremig rühren. Anschließend Puderzucker, Zimt und Konditorsahne hinzugeben und glattrühren.

Statt die Kuchen durchzuschneiden und sie mit der Creme zu füllen, habe ich die Creme bei beiden Kuchen oben auf dem Kuchen verteilt. Zur Dekoration habe ich Rosmarinzweige in den Sirup getunkt und mit Zucker bestreut. Anschließend habe ich sie etwas trocknen lassen und erst kurz bevor der Kuchen serviert wird oben drauf gelegt.

Natürlich kann man die Creme auch als Füllung verwenden indem man den Kuchen in der Mitte teilt und die Creme auf die untere Hälfte streicht. Anschließend die obere Hälfte darauf legen und ebenfalls mit Creme bestreichen.

 

Fertig ist der Kuchen! Guten Appetit 🙂

Ist noch Herbst oder schon Winter? Egal: Kürbis und Flammkuchen gehen immer!

Eines sag‘ ich euch: Die Kombi meiner Lieblingsschmuddelwettergerichte ist unglaublich! Kürbis geht ja wirklich den gesamten Herbst, in all seinen Formen. Egal ob klassisch als Suppe, in Pastasoße oder aus dem Ofen. Bei Flammkuchen geht es mir ebenso – es gibt so viele tolle Varianten mit Zwiebeln, Speck, Birnen, Schafskäse, Äpfeln, herzhaft oder süß,…

Heute möchte ich euch gerne die Verbindung dieser leckeren Dinge vorstellen: Flammkuchen mit Kürbis.

15044613_1242851632427135_1361504088_o

Zutaten (Für 4 Personen)

Teig:

  • 400 g Mehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 250 ml warmes Wasser

Oben drauf:

  • 175 g saure Sahne
  • 1 Eigelb
  • Salz (für den Belag)
  • weißer Pfeffer (aus der Mühle)
  • 1 Prise Muskatnuss

Und:

  • 200 g Schafskäse
  • 200 g Hokkaido-Kürbis
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 EL frischer Rosmarin

Alle Zutaten für den Teig mischen und eine Stunde ruhen lassen, damit die Hefe arbeiten kann.

In der Zwischenzeit schon mal den Hokkaido halbieren und in dünne Scheiben schneiden, ebenso die Zwiebeln. Saure Sahne, Eigelb und Gewürze mischen.

Den Teig auswellen und kurz nochmal auf dem Blech ruhen lassen. Ich habe den Teig in kleinere Fladen geteilt, die sehen beim Anrichten hübscher aus als ein abgeschnittenes Stück. Die Saure-Sahne-Ei-Soße mit einem Löffel auf den Teig streichen. Kürbis und Zwiebeln darauf verteilen und den Schafskäse darüber bröseln.

Die Bleche in den Ofen stecken und bei 200° etwa 15 Minuten backen. Nach etwa 10 Minuten den Rosmarin auf die Fladen geben.

Da der Flammkuchen so gierig verschlungen wurde, habe ich leider nur ein Bild von den rohen Fladen 😉

 

Guten Appetit!

 

 

Endlich Sommer! Panzanella – Italienischer Brotsalat

DSC_0024Nach all den süßen Versuchungen ist es mal an der Zeit, etwas herzhaftes vorzustellen. Hierzu habe ich mir Panzanella ausgesucht. Schmeckt super lecker und ist wirklich einfach.

Für 4 Personen:

  • 500 g Baguette
  • Eine handvoll Cocktaitomaten
  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • 1 rote, gelbe und grüne Paprika
  • ½ Packung Rucola
  • 1 Mozzarella oder Schafskäse
  • Basilikumblätter
  • Katamata-Oliven

Für die Soße:

  • ½ Gläschen Kapern
  • 100 ml Olivenöl
  • 80 ml Rotweinessig
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

 

Paprikas, Aubergine und Zucchini waschen, in Würfel schneiden und in einer Pfanne anbraten. Dabei etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Baguette im Ofen aufbacken und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Würfel in einer Pfanne anbraten oder nochmals in den Ofen geben.

Rucola putzen und zur Seite legen. Tomate waschen und halbieren. Mozzarella oder Schafskäse würfeln. Basilikumblätter etwas zerkleinern und schon mal mit den Oliven und Tomatenhälften in die Schüssel geben, dann sind sie aus dem Weg.

Für die Soße die Kapern pürieren und mit Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zitrone mischen.

Das abgekühlte Gemüse mit den Baguettewürfeln und dem Rucola  in die Schüssel geben und mit der Soße übergießen. Alles mischen und genießen 🙂 Man kann natürlich auch noch Parmesan darüber reiben wenn man möchte.

 

Falls man weiß, dass man nicht alles aufisst oder weil man es am nächsten Tag mit in die Arbeit nehmen will, empfiehlt es sich, das Brot nicht komplett in den Salat zu schmeißen, da es sich sonst vollsaugt und zerfleddert. Das Gemüse kann man am nächsten Tag locker noch essen und einfach frisches Brot dazu geben.

 

Guten Appetit

Italienische Apfeltarte – schnell, saftig, lecker

Überraschend Gäste und keine Eier mehr im Haus? Dann ist die Apfeltarte genau das Richtige. Man kann sie schnell zubereiten und während der Backzeit schon mal seine Gäste empfangen. Die Wohnung duftet dann lecker nach Kuchen und macht Freude auf die warme Tarte.

DSC_0154

Man braucht:

  • 400 g Äpfel
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 50 ml Milch
  • 1/2 TL gemahlene Vanille oder Vanillezucker
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone oder Flüssig-Zitrone

Je nach Geschmack:

  • 1 Prise Rosmarin
  • ½ Fläschchen Rumaroma
  • 1 Prise Zimt
  • 50 g gemahlene Mandeln

Außerdem: Tarteform, Butter und Mehl/Semmelbrösel für die Form

Äpfel vierteln und entkernen. Alle in dünne Scheiben schneiden. Alternativ dazu kann man sie auch raspeln.

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Flüssige Butter, Mehl, Zucker, Milch, Vanille und gewünschte Zutaten mischen. Ich hatte in meiner Tarte zusätzlich Rosmarin, Rumaroma und Mandeln. Zitrone in die Masse geben und Äpfel unterheben.

Teig in die gefettete und mit Mehl/Semmelbrösel bestäubte Tarteform geben. Bei 175° C für etwa 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Die fertige Tarte kurz abkühlen lassen, am besten direkt essen. Ich liebe warme Tarte 🙂

 

Guten Appetit!